Ketil Bjørnstad

Zur Menschlichkeit getrieben


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Vor dem Konzert des Ketil Bjørnstad Trios im Jazzclub Unterfahrt in München am 17. Februar 2006 ergab sich die Gelegenheit, mit Ketil Bjørnstad zu sprechen.

In dem kleinen Nebenraum des Clubs lag Alex Riel (dr) auf der Couch, komatisch niedergestreckt von einem Jungschweinebraten, während Ketil Bjørnstad hellwach und neugierig meine Fragen erwartete.

Water Stories


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Der Titel Deines neuen Albums »FLOATING« ist wieder einmal dem Wasser zugetan. Woher kommt eigentlich dieses wiederkehrende Motiv – ist es Programm?

Mein erstes Album »ÅPNING« (Öffnung) von 1973 hatte auf dem Cover ein Wassermotiv. Später machte ich ein Album, das den Titel »TIDEVANN« (Gezeiten) trug. Dann war erst einmal Schluss mit dem Meer, bis schließlich »WATER STORIES« bei ECM… erschien.


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Als wir dann die erste Aufnahme mit dem »SEA«-Quartett machten, hatten wir zunächst keinen Namen für das Album, bis Manfred Eicher von ECM… vorschlug, die Wasser-Metaphorik weiterzuführen, und so kamen wir zu dem Titel »THE SEA«. Mir gefiel diese Idee. Später dann schlug Manfred auch den Titel »RIVER« vor.

Mich hat das auch angeregt, einmal darüber nachzudenken, wie sehr das Wasser geeignet ist als Metapher für die Musik. Das Wasser ist in gewisser Weise abstrakt wie die Musik: transparent, sodass man hindurch sehen kann – es selbst kann man tatsächlich nicht sehen.

Und es gibt auch horizontale und vertikale Linien darin, sowie eine rhythmische Komponente, ähnlich dem Wind. Daher bietet es sich als Metapher für die Musik an, aber ich sehe das nicht als strenge Vorgabe, sondern eher als Quelle für Phantasie und Imagination.

Wenn Du von horizontalen und vertikalen Linien im Wasser sprichst – wo siehst du da die Parallele zur Musik?

In der Musik muss man immer in Linien denken, auf denen eine Entwicklung stattfindet. Die Akkorde setzen die Meilensteine, und dann geht es in gewisser Weise vertikal nach unten. Ich denke, in der Musik sollte man sowohl luftige Leichtigkeit und Atmosphäre als auch Bodenkontakt anstreben, also nach oben und unten schauen.